Polyphenole | French paradox

Unter den Polyphenolen versteht man eine Gruppe von verschiedenen chemischen Verbindungen im Wein. Diese können sowohl im Weiß- als auch im Rotwein vorliegen. Die Phenole geben dem Wein das Tannin (Gerbstoffe) und die Farbe. Ein Rotwein und seine dunkelrote Farbe hat deshalb einen höheren Polyphenolgehalt als ein Weißwein. Die Phenole haben eine reduktive Wirkung im Wein und schützen diesen vor einem Sauerstoffzutritt insofern, als dass sie den Sauerstoff an sich binden.

 

Die Polyphenole sind in den Weintrauben im wesentlichen in den Traubenkernen, der Berrenhaut und den Stielen enthalten. Im Rahmen der Maischegärung werden diese Inhaltsstoffe an den Wein extrahiert. Die Polyphenole gelten aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung als gesundheitsfördernd und können positive Auswirkungen auf Herz – und Kreislauferkrankungen haben. Dieses Phänomen wird auch als „French Paradox“ bezeichnet. Eine Untersuchung von Personen in Frankreich hat festgestellt, dass diese trotz eines relativ hohen Konsums von fettigem Lebensmittel einen niedrigen Anteil an Herz-Kreislauferkrankungen aufgewiesen haben. Die untersuchte Personengruppe war charakterisiert durch einen ausgewogenen Konsum von Rotweinen. Die in den Rotweinen vorhandenen Polyphenole und deren gesundheitsfördernde Stoffe können somit eine positive Auswirkung auf die Herz-Kreislauferkrankungen haben.

 

Die Rotweine mit einem hohen Polyphenolgehalt finden Sie anbei:



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