Falscher mehltau

Peronospora = Falscher Mehltau

Quelle: http://www.vitipendium.de/Peronospora
Quelle: http://www.vitipendium.de/Peronospora

In diesem Jahr herrschten durch die erheblichen Niederschläge die besten Bedingungen zur Verbreitung des Pilzes "Peronospora". Der Pilz entwickelt sich bei Niederschlagsmengen von mehr als 10 Litern pro Tag und ab einer Trieblänge von ca. 10 cm.  Bereits kurz nach dem Austrieb fielen in der Pfalz erhebliche Regenmengen, welche das Wachstum des Pilzes bei Temperaturen über 10°C sehr stark förderten. Im ökologischen Weinbau ist Kupfer das zugelassene Behandlungsmittel und mit vor bzw. kurz nach den Niederschlägen ausgebracht werden.

 

Neben dem Laub kann auch das Geschein bzw. die Trauben durch den Pilz befallen werden. In diesem Jahr werden sich Ernteausfälle durch den Pilz nicht vermeiden lassen. Durch eine gut belüftete Laubwand ( Entlaubung der Traubenzone) sowie durch das rechtzeitige erneuern des Schutzbelages konnten wir in unserem Betrieb die Auswirkungen des Pilzes sehr stark abmildern.

 

Bei einigen BIO Betrieben war der Befall so stark gewesen, dass konventionelle Spritzmittel ausgebracht werden mussten. Hierdurch verliert der Erzeuger seinen BIO Status und die Umstellungsphase von 3 Jahre beginnt - nach aktuellem Stand - von vorne.

 

In den letzten Tagen sorgten Hitze & Trockenheit für eine Reduktion des Befalldrucks und die Situation hat sich entspannt.

 

In den nächsten Wochen erfolgen in unserem Betrieb nun gezielte Maßnahmen zur Ertragsreduktion. Die Traubenzone wird erneut entlaubt. Die Beeren können so bessere Phenole entwickeln und sind gleichzeitig vor Botrytis bestens geschützt.

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DE-ÖKO-022

nachhaltiger, ökologischer Weinbau

in der Umstellungsphase