Weinempfehlung zu Grillgerichten

Welcher Wein passt zu Grillgerichten? Kann ich einen Weißwein zu Grillgerichten kombinieren? Diese Fragen beantworten wir Ihnen hier. 

 

Bei Grillgerichten stehen neben dem Eigengeschmack des Fleisches auch die Röstaromen im Vordergrund. Deshalb ist es wichtig, dass Sie einen Wein mit einem vollmundigen Extrakt auswählen. Der Wein soll ein Gegengewicht zu den Röstaromen bilden. 

 

Zu Grillgemüse oder auch Antipasti kann ein vollmundiger Weißburgunder perfekt kombiniert werden. Die Frische und Frucht des Weißburgunders sowie der vollmundige Körper runden Ihr Grillgericht sehr gut ab. 

 

Ein saftiges Steak mit deutlichen Röstaromen lässt sich mit einem kräftigen und "runden" Rotwein (trocken oder feinherb) kombinieren. Der Wein sollte idealerweise mehrere Jahre im Barriquefass gereift sein. Hierdurch wird der Wein sehr weich und rund. Durch die Faßreife erhält der Wein auch gleichzeitig dezente Röstaromen, welche sich mit einem Steak ideal vereinen. Neben einem Rotwein sind auch im Barriquefass ausgebaute Weißweine eine perfekte Speisebegleitung zu Steaks und Grillfleisch. 

 

Lachs und Fischgerichte kombinieren sich mit einem trockenen oder feinherben Roséwein ideal. Der Roséwein ist auch zu Blattsalaten ein idealer Speisebegleiter.  Möchten Sie zwischendurch eine Sorbet oder ein Eis zur Nachspeise reichen? Dann kombinieren Sie diese kühle Erfrischung doch mit einem Rosé Secco. 

 

Die passenden Weine finden Sie hier:

Merlot Rosé "Lößlehm", trocken (2016)
  Ein duftiger Rosé mit einer filigranen Mischung aus blumiger Würze und einer intensiver Frucht. Im Mund präsentiert sich der Wein frisch und mit viel roten Fruchtaromen, die von der dezenten Restsüße elegant in Szene gesetzt werden. ... (mehr lesen)
ab 8,20 € 2
AUSZEIT "Mandelpfad" Rotwein (2014/2015), trocken
Auch als Magnum Flasche (1,5 Liter) erhältlich   Ein Spitzenrotwein mit großer Fülle, Komplexität und Tiefe. Mit seiner harmonischen und weichen Art ein idealer Genusskomplize für eine Auszeit am Kamin oder zur Entspannung in g ... (mehr lesen)
ab 12,90 € 2
Chardonnay Barrique "Sperberbaum" - ChardOak, tro
Harmonische Kombination von Kraft, Frucht und Fülle. Südfrüchte, reife Banane in der Nase. Dezente Röstaromen im Hintergrund. Samtige Tannine in einem extraktreichen Körper.   Flasche: 0,75 Liter Alkoholgehalt: 1 ... (mehr lesen)
ab 11,40 € 2
Grauburgunder Barrique "Rosenstall" -trocken (201
  Edition "FINGERPRINT": Die Trauben für den Grauburgunder Barrique wurden von Hand selektiert und mit kleinen Traubenboxen schonend transportiert. Der Wein wurde langsam über 2 Monate im französischen Barrique vergoren und ist anschl ... (mehr lesen)
ab 11,40 € 2

Welcher Wein passt zu Spargel?

Der Spargel ( grün oder weiß) kann in vielfältiger Weise zubereitet werden. Abhängig von der Zubereitungsart gibt es auch unterschiedliche Weinempfehlungen.

 

Grundsätzlich hat ein Spargel bittere Noten, weshalb auf Weine mit einem hohen Säuregehalt verzichtet werden sollte. Auch Weine mit einer dominanten Frucht (z.B. Muskat, Gewürztraminer) sind nicht zu empfehlen, da diese das Spargelaroma in den Hintergrund rücken würden.

 

Zu einem Spargelgericht empfehlen wir Weine mit einem "neutralen" Duft und einer komplexen Würze. Der Säuregehalt sollte erfrischend sein, aber nicht dominieren. Eine dezente Restsüße rundet Ihr Spargelgericht perfekt ab. Aus unserem Sortiment empfehlen wir Ihnen die nachfolgenden Weine

 

  • FEIER ABEND: Duftige Nase- ohne zu dominieren. Erfrischend und mit einer dezenten Restsüße besonders zu grünem Spargel und Sauce Hollandaise zu empfehlen.
  • Merlot Rosé: Warum nicht einen Rosé zu einem Spargel trinken? Der passende Begleiter zu allen Spargelgerichten. Milde Säure, Erdbeerfrüchte in der Nase, weich und vollmundig.
  • PinoOak "W": Ein dichter Weißburgunder im Holzfass gereift. Perfekt zu grünem Spargel und weißem Spargel mit Salzkartoffeln. Auch ein guter Begleiter zu einem Sommersalat.
  • Riesling Réserve: Ein exklusiver Tropfen für ein besonderes Spargelmenü. Perfekter Begleiter zu weißem Spargel und Fischgerichten.
  • Weißburgunder "M": Kräftiger Körper, dichtes Mundgefühl und einer harmonischen Säurebalance. Empfehlung zu Spargel mit Schinken und Fleischgerichten

 

 

Gewürztraminer "Kalkmergel", trocken (2016)
Feine Rosendüfte, weißer Pfirsich und gelbe Birne in der Nase. Fruchtige, saftige Fülle in der Mitte, milde und ausgewogene Struktur. Frischer, fruchtiger Abgang mit einem milden Ausklang. Die Fruchtaromen hallen lange nach.    ... (mehr lesen)
ab 8,40 € 2
Gutswein FEIER ABEND Cuvée, feinherb (2016)
  Die schöne Frucht nach reifem Pfirsich und Heidelbeeren machen dieses Premium-Weißweincuvée zu einem idealen Genusskomplizen für die Feier am Abend. Klingen Sie Ihren Tag mit einem Glas Feierabend aus und genießen Sie Ihren Feierabe ... (mehr lesen)
ab 6,90 € 2
Merlot Rosé "Lößlehm", trocken (2016)
  Ein duftiger Rosé mit einer filigranen Mischung aus blumiger Würze und einer intensiver Frucht. Im Mund präsentiert sich der Wein frisch und mit viel roten Fruchtaromen, die von der dezenten Restsüße elegant in Szene gesetzt werden. ... (mehr lesen)
ab 8,20 € 2
Riesling Réserve "Galgengrund", trocken (2015) im
  Réserve steht für eine der höchsten Ausbaustufen. Die Trauben wurden per Hand selektiert und über mehr als 24 Stunden mazeriert. Bei gekühlter Vergärung wurden die Primäraromen gekonnt vinifiziert. Nach der Gärung wurde der Wein zur ... (mehr lesen)
ab 12,60 € 2
Rosé "Mädelszeit", feinherb (2016)
nur noch wenige Flaschen verfügbar.    Mädelszeit– heißt Spaß haben, frei sein, unkompliziert, ohne Pflichten. Ein feinherber Rosé mit den zarten Aromen von Erdbeere und Waldfrüchten begleiten Dich in Deiner Mädelszeit. Spritzig, ... (mehr lesen)
ab 8,90 € 2
Weißburgunder "Sandlöß", trocken (2016)
  Ein Premium Weißwein im Edelstahlfass veredelt. Rund, dicht und mit einer exotischen Frucht nach Banane und Ananas. Auf einem Sandlöß Boden gewachsen verfügt der Wein über eine elegante Cremigkeit und eine gut gepufferte Säurestrukt ... (mehr lesen)
ab 8,40 € 2

Weinabfüllung | Filtration, Verkostung & Füllung

27.12.2015|Filtration der Weine | erste Einschätzung vom Kellermeister

Filtration der Weine kurz nach Weihnachten. Zur Vorbereitung auf die Weinabfüllung wurden im Dezember die Gutsweine und ausgewählte Lagenweine schonend filtriert. Die Weine werden mittels eines Schichtenfilters sehr schonend von der Feinhefe gelöst. Die Filterschichten bestehen aus natürlicher Cellulose. Je nach Trübungsgrad wird auch ein Anschwemmfilter eingesetzt. Hier wird natürliche Kieselgur (Schalen fossiler Kieselalgen) in einem Filter angeschwemmt und der Wein wird durch diese Kieselgurschicht schonend filtriert.

 

Nach der Filtration ruhen die Weine weitere 1-2 Wochen und werden dann sensorisch verkostet.

 

" Alles lief problemlos. Die Weine aus dem Jahrgang 2015 haben sich durch die natürliche Sedimentation bereits im Tank sehr gut geklärt. Die Weine konnten deshalb sehr schonend filtriert werden. Die ersten Jungweinproben zeigen das große Potenzial aus dem Jahrgang 2015. Die Weiß- und Roséweine haben gut ausgereifte Aromen, der Körper ist vollmundig- aber nicht aufdringlich-, die Säure ist gut eingebunden und harmoniert zu den reifen Fruchtaromen. Die Rieslinge präsentieren sich belebend, auf der Zunge jugendlich erfrischend, im Abgang fruchtig mit einer ausgewogenen Säure." ( Jochen Gradolph )


05.01.2016 | Sensorische Verkostung

 

" Heute steht die erste sensorische Verkostung im Expertenkreis an. Ich bin gespannt auf die fundierten Meinungen ausgewählter Experten" ( Jochen Gradolph ).

 

Sensorisch sind alle Weine von bester und ausgezeichneter Qualität. Die Qualitätsmaßnahmen durch eine kontinuierliche Ertragsreduktion im Weinberg, der selektiven Lese sowie dem schonenden Ausbau im Weinkeller prägen den Charakter dieser Weine. Die Weine sind sehr fruchtig, körperreich mit einem schönen Schmelz in der Mitte und einer sehr gut abgestimmten Säure. Nach den ersten Verkostungsrunden beginnt nun der Feinschliff im Weinkeller. Die Weine werden in die Fülltanks verlagert und dort für die Weinabfüllung vorbereitet. Jetzt heißt es volle Konzentration- nichts darf mehr schief gehen.

 

 

20.01.2016 | Die Abfüllung

 

" Harte Wochen liegen hinter dem gesamten Team des Weinguts. Die Vorbereitungsmaßnahmen und die investierte Arbeitszeit für diese Abfüllung waren sehr hoch- doch nur mit viel Fleiß und Perfektion gelingt es beste Weine zu erzeugen".

 

Die Weine liegen nun fertig in den Fülltanks. Bereits um 05:30 Uhr geht es am Fülltag los. Alle Geräte müssen mit heißem Dampf sterilisiert werden. Auch hier gilt: "Sorgfalt geht vor Hektik". Unsere ersten fleißigen Helfer treffen ein. Um 7 Uhr ist Füllbeginn. Die ersten Flaschen laufen in die Abfüllanlage. "Ein schöner Moment". 12 Stunden später und total fertig- die letzten Flaschen sind Etikettiert und Kartoniert. Jetzt aufräumen, eine Mütze Schlaf holen, denn es geht in 8 Stunden weiter. Nächster morgen gleiche Zeit, gleicher Ort. Der 2. Fülltag beginnt. Wir haben heute nochmal einen richtig harten Tag vor uns. Nach weiteren 13 Stunden ist es endlich soweit. Alle Flaschen sind gefüllt, die Tanks im Weinkeller sind leer und schon wieder auf Hochglanz poliert, alle Mitarbeiter sind müde. Licht aus- fertig für heute.

 

 

24.01.2016 | Nach der Abfüllung

 

" Auch nach der Abfüllung ist die Arbeit nicht zu Ende. Das Lager wird neu sortiert, die Sortimentslisten werden auf die aktuellen Jahrgänge angepasst, in unserem Online Shop werden die Produktdaten geändert und alle Weine werden einer Kommission zur Prüfung vorgestellt. "

 

Bevor ein Qualitäts-Wein in den Verkauf gehen darf, wird dieser durch eine neutrale Kommission der Landwirtschaftskammer auf die Attribute Sensorik, Farbe, Klarheit, Geruch und Geschmack geprüft. Erst nachdem die Kommission den Wein als einwandfrei befunden hat, darf dieser zum Vertrieb freigegeben werden.

 

Am 25. Januar 2016 ist es soweit. Für alle Weine liegen uns die positiven Ergebnisse der Kommission vor. Die Weine wurden sehr hoch bewertet. Jetzt kann es los gehen...

 

... zum Wohl die Pfalz.

 

 

Wein Jahrgang 2015- ein ganz großer Jahrgang mit viel Potenzial.

Jahrgangsbericht zu dem Jahrgang 2015

  

Einen ganz großen Jahrgang haben wir mit der Ernte unserer hochreifen und kerngesunden Cabernet Sauvignon Trauben am 14. Oktober abgeschlossen. Bereits im Frühjahr zeichnete sich nach dem Austrieb der jungen Triebe eine lange Trockenphase ab. Hier haben wir rechtzeitig mit der ersten Ertragsreduktion- zur Erhöhung der Weinqualität- begonnen. Genau richtig, denn durch diese Maßnahme haben wir den Rebstock für die den ganzen Sommer andauernde Trockenphase in einem idealen Gleichgewicht gehalten. Regen war nicht in Sicht und in einzelnen Regionen der Pfalz kam es bereits zu Trockenschäden der Reben. Doch unser Terroir der Lage „Mandelpfad“ hat in diesem Jahr gezeigt, was es kann. Die Löss-Lehm Böden haben ein sehr gutes Wasserspeichervermögen. Die Reben waren zu jedem Zeitpunkt perfekt versorgt. Im August haben wir den Ertrag für unsere Lagenweine und J-Weine weiter per Hand reduziert.  


Ende September ging es dann endlich los. Die ersten Trauben wurden schonend geerntet. Über 3 Wochen haben wir mit viel Ruhe, Sorgfalt und ganz viel Handarbeit eine Weinqualität geerntet, wie wir Sie uns nicht besser hätten wünschen können. Im Weinkeller haben wir dann in mühsamer Tag– und Nachtarbeit mit vollem Einsatz alle Potenziale die dieser außerordentlich gute Jahrgang mit sich gebracht hat für die beste Weinqualität genutzt. Die ersten Rotweine reifen bereits in den Barriquefässern und die Weißweine ruhen noch auf der natürlichen Vollhefe. Freuen Sie sich auf diesen Jahrgang– es wird sicherlich ein besonderer werden.

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Orange Wine- Trend oder nur ein Versuch? Herstellung Orange Wine

Über Orange Wine wird viel diskutiert. Für viele ist es nur eine Mode oder ein Trend, für viele ist es aber auch etwas traditionelles und einmaliges. Es gibt verschiedene Ansichten und jede Meinung hat sicherlich seine Berechtigung.

 

Auf jeden Fall hat ein Orange Wine etwas historisches. Bereits vor mehr als 5000 Jahren wurde Weißwein in Georgien nach der Mazerations Methode hergestellt. Die Flüssigkeiten wurden in Amphoren aufbewahrt. Die Polyphenole machten den Wein erst haltbar.

 

Interessant ist die heutige Herstellung des Orange Wine. Es wird die antike mit einer modernen Kellerwirtschaft kombiniert. Gerade in dieser Kombination liegt aus meiner Sicht der Reiz und das Besondere. Für die von mir hergestellten Orange-Weine gilt das Motto " Tradition  & Autochone Vinifikation". Im Vordergrund der Weinherstellung steht der Erhalt der natürlichen Hefeflora. Die Weine werden als Spontangärung vergoren und reifen auf der Vollhefe (sur lie) über mehrere Jahre. Diese Herstellungsmethode verkörpert die Authentizität der Weine und den natürlichen Ursprung.

 

Für die Herstellung können nur sehr gesunde Trauben verwendet werden. Jede Weintraube muß selektiert gelesen werden. Die anschließende Reife im Holz- und Barriquefass auf der natürlichen Vollhefe ergeben in Kombination mit der malolaktischen Fermentation ( Biologischer Säureabbau) ein unglaublich dichtes Mundgefühl und verkörpern eine Einzigartigkeit.

 

Aktuelles zu dem Orange Wine in unserem Weingut:

 

  • Die malolaktische Fermentation ist abgeschlossen und die Weine reifen nun auf der natürlichen Hefeflora.
  • Die Hefe setzt sich am Faßboden ab und die Weine präsentieren sich bereits mit einer schönen Orangenen Farbe.
  • Im Geschmack sind noch viele Gerbstoffe- mit zum Teil vielen grünen Aromen- zu schmecken. Diese Gerbstoffe werden in den nächsten Monaten durch die Holzfaßreife polymerisiert und abgerundet.

 

Wir halten Sie über die weitere Entwicklung informiert.


Mehr über das Projekt Orange Wine finden Sie hier ...

 

 

 

 

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Jahrgang 2015 | Aktuelles zu dem Jahrgang 2015 vom Winzer | Prognose

Aktueller Bericht aus dem Weinberg. In diesem Jahr werden die Reben von der Sonne verwöhnt. Bis zum Juli schien die Sonne in der Südpfalz bereits 1307 Stunden und somit 237 Stunden mehr als im langjährigen Durchschnitt.

 

Mit den warmen Temperaturen und der vielen Sonne geht auch ein trockenes Frühjahr und ein trockener Sommer einher. Die Niederschlagsmenge liegt bereits jetzt mit 164 Liter/qm² unter dem langjährigen Mittel. Für die Weinreben sind die Witterungsbedingungen gerade noch optimal, da der Wasserbedarf aus den tiefen Wurzelschichten gedeckt werden kann und die Sonne den Reben in den letzten Wochen einen richtigen Wachstumsschub bereitet hat. Doch so langsam geht auch das Wasserreservoir im Boden zu Ende. Deshalb wäre ein Niederschlag in den nächsten Wochen wünschenswert.

 

Prognose für den Jahrgang: Unter den jetzigen Bedingungen sind die Vorzeichen für einen außerordentlichen Rotwein-Jahrgang - analog 2003- sehr gut. Von diesen Witterungsbedingungen werden dichte Rotweine; aber auch komplexe Weißweine profitieren. Bleiben die Nächte kühl, dann bleibt auch die Säure erhalten und die Spritzigkeit von Riesling und Co. ist auch gesichert.

 

Die nächsten Wochen bedeuten bereits jetzt viel Handarbeit. So werden in unserem Weingut bereits jetzt Maßnahmen zur Ertragsregulierung in die Wege geleitet. Die Trauben werden per Hand geteilt, so dass die Weinreben mit den aktuellen Witterungsbedingungen in einem harmonischen Gleichgewicht steht.

 

Unsere im Mai eingebrachte Einsaat aus Leguminosen, tiefwurzelnden Pflanzen und Kräutern ist die Basis für einen vitalen Boden mit aktiven Bodenlebewesen. Es ist schön anzuschauen, wie sich Bienen, Hummeln und weitere Nützlinge über diese Einsaat freuen und den Weinberg zum Leben erwecken.

 

 


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Veganer Wein - Weinherstellung auf veganer Basis.

Veganer Wein!

 

Was bedeutet Veganer Wein? Wie erfolgt die Herstellung?

 

Bei Wein, Apfelsaft und auch Fruchtsäften sind Klär- und Filtrationsmaßnahmen ganz wichtig, damit sich die Trubstoffe absetzen können und Sie in der Weinflasche keinen Bodensatz mehr vorfinden. Im Rahmen der Filtrationsmaßnahmen kann zum Beispiel Hühnereiweiß oder auch Hausenblase (Fisch) hinzugesetzt werden.

 

In unserem Betrieb haben wir bereits seit Jahren auf den Einsatz von veganen Klärprodukten einen hohen Wert gelegt. So setzen wir für die Klärung z.B. Bentonit (ein rein natürliches Tonmaterial) ein. Mit dieser Methode können wir komplett auf den Einsatz von tierischen Klärprodukten verzichten. Durch viel Zeit und Geduld klären sich die Weine auf natürlicher Basis.

 

Der größte Teil unserer Lagenweine und alle J-Weine werden nach veganen Gesichtspunkten hergestellt. Sie erkennen dies an dem Veganen Symbol bei den Produkten.

 

Entdecken Sie hier die Veganen Weine aus unserem Weingut. 

 

Haben Sie weitere Fragen oder Anregungen? Dann senden Sie uns gerne eine Email.

 

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Rezept Pistazien-Mandel-Parfait & Mandelkuchen Weingut Neuspergerhof

Pistazien-Mandel-Parfait (für 12 Personen)

 

Zutaten:

16 Eßl. Zucker

100 Gr. gehackte Mandeln

100 Gr. gehackte Pistazien

4 Eier

4 cl Amaretto

Mark einer Vanilleschote

400 ml Sahne

4 Eßl. Puderzucker

 

Zubereitung:

8 Eßl. Zucker in einer trockenen, beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze karamellisieren, Pistazien und Mandeln dazurühren, dann abkühlen lassen (ich streiche die Masse auf ein Backpapier und wenn sie kalt und hart ist, rolle ich dann mit dem Nudelholz drüber)

Eier trennen, Eigelbe mit restlichem Zucker und Amaretto zu cremiger Masse rühren, Vanillemark dazugeben, Nüsse unterrühren, Sahne steif schlagen;

Eiweiße mit Puderzucker steif schlagen, Sahne unterheben, Eischnee unterheben; in gewünschte Form geben und mind. 6 h gefrieren (ich bin mittlerweile zu Silikonförmchen übergegangen, da löst sich das Parfait dann prima raus)


Kuchen "Mandelpfad"

 

Zutaten: 

8 Eier

1 Pck. Bourbon Vanillezucker

250 Gr. Zucker

300 Gr. geschälte gemahlene Mandeln

abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone und einer Bio-Orange

1 Tl. Zimt

ganze Mandeln und Puderzucker zum Dekorieren

 

Zubereitung:

Backofen mit Umluft auf 150 Grad vorheizen, eine Springform (26 cm) fetten;

Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und beiseite stellen

Eigelbe, Vanillezucker und Zucker cremig rühren

gemahlene Mandeln, Zitronen- und Orangenschale und Zimt unterrühren

Eischnee unterheben

Mandelmasse in Form geben und ca. 45 min. backen (Stäbchentest !)

ganze Mandeln rösten und dann den Kuchen verzieren und mit Puderzucker nach dem Abkühlen reichlich bestäuben.


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Weinjahrgang 2014: Ein großer Jahrgang... die Zeichen stehen gut.

Die Zeichen für einen außerordentlich großen Jahrgang stehen sehr gut.

 

Nach einem frühen Austrieb der Reben war auch die Rebblüte in diesem Jahr früher als im langjährigen Mittel. Durch die vielen Sonnenscheinstunden werden die kleinen Trauben bestens belichtet und das Wachstum der Reben gefördert.

 

Die relativ niedrige Niederschlagsmenge könnte zu einem Wasserengpass führen, sofern es auch in den Sommermonaten Juli & August weiter trocken bleibt. Einen Grund zur Sorge gibt es aktuell noch nicht, da die Rebe tief wurzelt und noch über ein entsprechendes Wasservorratspotenzial verfügt.

 

Die nächsten Wochen werden darüber entscheiden, ob es wieder ein Jahrhundert Jahrgang geben wird oder nicht. Nach jetzigem Stand ist damit zu rechnen, dass bereits Mitte September die Weinlese in der Südpfalz beginnen wird.

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Die Weinrebe beginnt zu Tränen- Blutungssaft im Frühjahr

Vor dem Austrieb beginnen die Reben zu "bluten". Unter "bluten" versteht man hier, dass an den Schnittstellen des jährlich durchgeführten Rebschnitts die Rebe durch den Wurzeldruck anfängt den Blutungssaft abzusondern. Dieser besteht aus Wasser, Zucker und anderen Nährstoffen.

 

Ab einer Temperatur von 5°C erwacht die Rebe sozusagen aus ihrem Winterschlaft. Kurz nach den Tränen der Rebe beginnt dann der Austrieb. 

 

Der Blutungssaft galt bei früheren Heilkundlern als Wunder- und Heilsaft. 


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Roséwein- Die Herstellung

Der Roséwein liegt voll im Trend. Doch wie wird eigentlich ein Roséwein hergestellt? Diese Frage beantwortet Ihnen das Weingut Neuspergerhof gerne.

 

  • ein Roséwein ist in der Regel ein Wein, der aus roten Trauben hergestellt wird (z.B. Dornfelder, Portugieser)
  • zunächst ist wichtig zu wissen, dass die Farbstoffe (Inhaltsstoff welcher dafür verantwortlich ist, dass ein Rotwein rot wird) in der Beerenhaut sitzen.
  • Damit die Farbstoffe in der Beerenhaut nicht in den Saft übergehen, muss die Maische (Lesegut) sofort nach der Ernte gepresst werden. Würde dies nicht erfolgen, dann würden die Farbstoffe mit der Zeit in den Saft übergehen und der Saft wäre rot.
  • Die Rebsorten unterscheiden sich sehr stark in ihrem vorhandenen Anteil an Farbstoffen (z.B. Spätburgunder hat weniger Farbstoffe als ein Dornfelder)
  • Durch die Zeitspanne zwischen Lese und Traubenpresse kann der Winzer Einfluß auf den Charakter sowie auf die Farbintensität des späteren Weines nehmen.
  • Bei einer sofortigen Verarbeitung (Ernte und sofortiges Pressen) einer Spätburgundertraube ist es beispielsweise möglich einen "Weißwein" herzustellen, der keinen Roséton aufweist. Dieser Wein wird dann als Blanc de Noir bezeichnet.
  • Durch einen intensiven und längeren Kontakt mit der Maische, wird der Roséwein kräftiger und die Farbe intensiver.

 

Unsere Empfehlung für Sie:

Merlot Rosé "Lößlehm", trocken (2016)
  Ein duftiger Rosé mit einer filigranen Mischung aus blumiger Würze und einer intensiver Frucht. Im Mund präsentiert sich der Wein frisch und mit viel roten Fruchtaromen, die von der dezenten Restsüße elegant in Szene gesetzt werden. ... (mehr lesen)
ab 8,20 € 2
Secco Rosé , trocken (2016)
Der Rosé Secco wurde aus ausgewählten Spätburgunder & Portugieser Trauben des Jahrgangs 2016 hergestellt.Ein Perlwein mit einer unglaublichen Frucht, Vollmundigkeit und Spritzigkeit am Gaumen.    Aroma Ein frisc ... (mehr lesen)
ab 7,40 € 2
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Wieviel Kalorien hat Wein?

Was hat mehr Kalorien? Wein oder Bier?

Der Kaloriengehalt von Wein ist sehr stark von dem vorhandenen Alkoholgehalt und dem Restzuckergehalt eines Weins abhängig. Dieser Zusammenhang wird deutlich, wenn Sie sich bewusst machen, dass das " Ausgangsprodukt " für den Alkohol Zucker ist. Generell gilt die folgende Regel: Je mehr Zucker, desto mehr Kalorien. Beim Wein kann dies bedeuten, je mehr Alkohol bzw. je mehr Restzucker, desto mehr Kalorien.


Ein leichter, trockener Weißwein mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von z.B. 11,5% Vol. hat ca. 72 kcal./100 ml. Ein kräfitger, trockner Rotwein mit einem Alkoholgehalt von z.B. 13% Vol. hat einen Kaloriengehalt von ca. 79 kcal/100 ml.

 

Ein Weißbier hat z.B. im Durchschnitt ein Kaloriengehalt von 46 kcal/100 ml. Ein Weißbier mit 0,5 Liter kommt so auf ein Gesamtkaloriengehalt von knapp 250 kcal. Trinken Sie nun ein Glas (0,25 L) trockener Weißwein, dann kommen Sie auf Gesamtkalorien in Höhe von 180 kcal.

 

Im direkten Vergleich und bei gleicher Menge hat Bier weniger Alkohol und damit auch weniger Kalorien. Aber sehr oft ist ein halber Liter Bier schneller getrunken, als ein Glas fruchtiger und ausgewogener Wein. Wein ist eben etwas für Genießer.

 

Sie wollen auch Genießen? Dann bestellen Sie sich doch zu unseren Top-Versandkosten ein Probierpaket zu Vorzugskonditionen.


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Mandelblüte Pfalz- Weinlage Mandelpfad Rohrbach

Die Weinlage "Mandelpfad" ist der Name für eine Einzellage in dem Weinort Rohrbach Pfalz. Das Anbaugebiet dieser Einzellage in dem Gebiet Pfalz umfasst eine Fläche von 172 Hektar. Die Weine des Weingut Neuspergerhof stammen fast ausschließlich aus dieser Einzellage. Mit Beginn der ersten Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen verzaubert eine herrliche Mandelbaumhaine die Weinlage "Mandelpfad" in eine rosa Traumlandschaft.

 

Die Weinlage gehört zu der Großlage Kloster Liebfrauenberg. Der Boden ist charakterisiert durch einen steinigen Sand und Löss-Lehm Boden.

 

Erkunden Sie die Weinlage und die herrliche Landschaft bei einem Besuch auf unserem Weingut oder im Rahmen unserer Weinproben.

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...nach der Weinlese

Nach der Weinlese gibt es im Weinkeller für den Kellermeiser viel zu tun. Die Weine müssen täglich in der Gärführung kontrolliert werden. Der Abbau von Zucker in Alkohol soll so schonend wie möglich erfolgen, da bei der Bildung von Alkohol wichtige Aromastoffe entstehen. Die Dauer der Gärführung kann durch den Winzer im Zuge der Temperaturregelung gesteuert werden. Es gilt für jeden Wein zu entscheiden, wie lange die Gärdauer sein soll und ob im Anschluß an die Gärung eine weitere Gärung (2. Gärung) erforderlich ist. Diese 2. Gärung - auch als malolaktische Gärung bezeichnet- wandelt die Äpfelsäure in Milchsäure. Nachdem die Weine mit der Gärung vollständig zu Ende sind, beginnt die Zeit der Reife. Dieser Reifeprozess ist für die Vollmundigkeit der Weine sehr wichtig.

 

Die Weine in unserem Weingut werden lange auf der Hefe ausgebaut. Dies bedeutet, dass die Weine nach der Gärung lange mit den natürlichen Hefen in Verbindung bleiben und hierdurch werden die Weine komplexer und cremiger. Die Rotweine werden nach der Gärung direkt in Barrique- und Holzfässer eingelagert und vollziehen dort einen langen Reifeprozess.

 

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Die Blätter werden bunt

Warum verfärben sich im Herbst die Blätter?

 

Der Grund dieser schönen Farbenpracht hängt mit der Reaktion der Weinrebe auf die kühlen Temperaturen sowie die geringere Sonneneinstrahlung ab. Es ist eine Schutzreaktion und eine Vorbereitungsmaßnahme auf den Winter.

 

Die Weinrebe lagert in den Zellen der Blätter Wasser und dort findet auch die Verdunstung statt. Würden die Blätter nun über Winter an der Rebe bleiben und es würde gefrieren, dann würde auch der in den Blättern für die Fotosynthese so wichtige Stoff Chlorophyll geschädigt. Um das Chlorophyll (Farbstoff für die grünen Rebblätter) zu retten, zieht die Rebe diesen rechtzeitig aus dem Blatt ab und lagert diesen im Rebstamm ein. Dort wird er geschützt vor der Kälte bis zum Frühjahr gelagert. Neben dem Chlorophyll werden noch weitere Proteine und weitere Stoffe eingelagert. Es verbleiben am Blatt somit nur noch Stoffe, die für das überleben der Pflanze nicht mehr wichtig sind. Diese bewirken durch ihre Farbe das Verfärben der Blätter. Damit die Blätter abfallen, wird die Wasserzufuhr zu den Blättern durch die Rebe gestoppt. Würden die Blätter weiter an der Rebe bleiben, dann würde im Winter Wasser verdampfen und die Rebe austrocknen, da durch den gefrorenen Boden keine Wasserzufuhr mehr möglich ist.

 

 


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Was ist ein Blanc de Noir?

Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet Weiß aus Schwarz. Es handelt sich um die Herstellung von einem hellen Wein aus roten Trauben. Dieses Verfahren ist für die Herstellung des Champagner üblich. Die Farbstoffe von fast jeder Traube sitzen in der Beerenhaut und nicht wie oft vermutet wird in dem Fruchtfleisch.

 

Damit diese Farbstoffe aus der Beerenhaut extrahiert werden, muss die Maische ( Maische ist das geerntete  Lesegut mit oder ohne Stiel) entweder kurzzeitig stark erhitzt oder die Trauben müssen im Rahmen einer Maischegärung eingeweicht werden. Hierdurch lösen sich die Farbstoffe (Anthocyane) und gehen in den Most über.

 

Bei der Herstellung eines Blanc de Noir möchte man gerade diesen Farbeintrag nicht haben. Deshalb werden die Trauben nach der Ernte sofort abgepresst. Durch die sofortige Verarbeitung können keine oder nur wenige Farbstoffe aus der Beerenhaut extrahiert werden. Somit kann man aus roten Trauben einen weißen Wein herstellen ( ein Blanc de Noir).

 

In unserem Weinsortiment finden Sie nach dieser Herstellungsvariante einen Spätburgunder Blanc de Noir sowie einen Dornfelder Rosé.



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Trauben machen schön und halten fit

Die Rebenfrüchte sind ein Allroundtalent in Sachen Gesundheit. Trauben enthalten viel Vitamin C, Vitamin B sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

 

Warum ist die Traube gesund? Die Antwort lautet:

 

  • Trauben schützen Herz- und Gefäße: Durch die Flavonoide werden die Blutgefäße gereinigt und der Cholesterinspiegel sowie Blutdruck kann gesenkt werden.
  • Trauben liefern durch Ihren hohen Anteil an Glucose schnell Energie und sind ein Muntermacher
  • Der Farbstoff Anthocyan in den roten Trauben fördert die Durchblutung und beugt Krampfadern vor
  • Trauben regen aufgrund der Ballaststsoffe die Verdauung an
  • Trauben machen schön: Milde Fruchstäuren und die Linolsäure machen Trauben zu einem Schönheitmittel. Bei trockener Haut Produkte mit Traubenkernöl verwenden. Ein Tipp: Ein paar Trauben aufschneiden und über das gereinigte Gesicht reiben. 

 

Quelle: DIE RHEINPFALZ- Donnerstag, 12. September 2013

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Die Wochen vor der Weinlese

Wenige Wochen vor der Weinlese gibt es für uns nochmal viel zu tun. Alle technischen Geräte werden vor der Weinlese gründlich gereinigt und auf Ihre Funktionsfähigkeit hin überprüft. Die Weinfässer werden geleert und ebenfalls nochmal gründlich gereinigt. 

 

In dem Weinberg gibt es für Qualitätsbewusste Weinbaubetriebe wie unserer nochmal sehr viel zu tun. Alle Weinstöcke werden noch einmal von Hand entlaubt. Die Blätter in dem Bereich der Trauben werden entfernt. Somit werden die Trauben besser belichtet und belüftet. Neben einem sensorischen Effekt hat diese Maßnahme auch das Ziel den Befall der Trauben mit dem Botrytispilz (Fäulnis) zu vermeiden. 

 

Wie auf dem Bild zu sehen ist, beginnen nun die roten Trauben sich zu verfärben. Die Farbstoffe werden in der Beerenhaut eingelagert und sind für die spätere Tannin- und Farbstruktur der Rotweine sehr wichtig. Viel Sonnenlicht und warme Temperarturen begünstigen diese Maßnahme. 

 

Doch wann geht es mit der Weinlese los? 

 

Bei den jetzigen Witterungsverhältnissen können die Trauben noch einmal sehr gut reifen und Zucker bilden. Begünstigt durch die warmen Temperaturen und die milden Nächte wird die Säure reduziert. Eine Lese zum jetzigen Zeitpunkt ist nur für ganz frühe Sorten -wie z.B. Solaris oder Ortega- möglich. Bei den anderen Rebsorten sind die Säurewerte noch zu hoch und der Zucker noch zu gering. 

 

Wir erwarten den Lesebeginn in unserem Betrieb Anfang Oktober. 

 

 

 

 

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Polyphenole | French paradox

Unter den Polyphenolen versteht man eine Gruppe von verschiedenen chemischen Verbindungen im Wein. Diese können sowohl im Weiß- als auch im Rotwein vorliegen. Die Phenole geben dem Wein das Tannin (Gerbstoffe) und die Farbe. Ein Rotwein und seine dunkelrote Farbe hat deshalb einen höheren Polyphenolgehalt als ein Weißwein. Die Phenole haben eine reduktive Wirkung im Wein und schützen diesen vor einem Sauerstoffzutritt insofern, als dass sie den Sauerstoff an sich binden.

 

Die Polyphenole sind in den Weintrauben im wesentlichen in den Traubenkernen, der Berrenhaut und den Stielen enthalten. Im Rahmen der Maischegärung werden diese Inhaltsstoffe an den Wein extrahiert. Die Polyphenole gelten aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung als gesundheitsfördernd und können positive Auswirkungen auf Herz – und Kreislauferkrankungen haben. Dieses Phänomen wird auch als „French Paradox“ bezeichnet. Eine Untersuchung von Personen in Frankreich hat festgestellt, dass diese trotz eines relativ hohen Konsums von fettigem Lebensmittel einen niedrigen Anteil an Herz-Kreislauferkrankungen aufgewiesen haben. Die untersuchte Personengruppe war charakterisiert durch einen ausgewogenen Konsum von Rotweinen. Die in den Rotweinen vorhandenen Polyphenole und deren gesundheitsfördernde Stoffe können somit eine positive Auswirkung auf die Herz-Kreislauferkrankungen haben.

 

Die Rotweine mit einem hohen Polyphenolgehalt finden Sie anbei:



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Terroir- Trend oder Tradition?

Ein Begriff der aktuell in Mode gekommen ist. Standen vor einigen Jahren noch der Erzeuger und die Rebsorte im Vordergrund, so sind es derzeit die Einzellagen und das Terroir auf dem der Wein angebaut wird.

 

Der Begriff Terroir stammt ursprünglich aus Frankreich und umschreibt die "Rahmenbedingungen" für die Weinreben. Es handelt sich hier nicht nur um die Bodenbeschaffenheit, auf denen die Weinreben angepflanzt werden. Vielmehr ist es die Zusammensetzung von Boden, klimatischen Verhältnissen, Niederschlagshäufigkeit, Temperaturschwankungen, Sonnenscheinstunden und der Hangneigung des Weinbergs. Alleine über die Bodenbeschaffenheit kann noch keine Aussage über die Qualität eines Weines gezogen werden. Hier ist die Expertise und das Können des Winzers gefordert, welcher das durch die Rahmenbedingungen (Terroir) gegebene Potenzial optimal ausnutzen muss.

 

Die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten können die Weinstruktur unterstützen, aber noch keinen guten Wein machen. Viele Experten meinen, dass man eine Mineralität im Wein schmecken kann. Bei dem ein oder anderen Wein gibt es sicherlich Anzeichen von Mineralität. Die Geologen jedoch sagen, dass die vorhandenen Intensitäten für den Menschen nicht wahrnehmbar sind. Auch wurden Versuche bestätigt in denen ein Riesling Wein aus ein und dem selben Weinberg in verschiedenen Weingütern ausgebaut wurde. Jeder Wein hatte die gleichen Ausgangsbedingungen (gleiches Terroir). Die Weine haben aber im Ergebnis ganz unterschiedlich geschmeckt. Dieses Ergebnis überrascht nicht. Denn die unterschiedliche in den Weingütern vorhandene Kellerflora beeinflusst den Wein und seinen Geschmack nachhaltig.

 

Die Bodenstruktur an der Südlichen Weinstraße ist sehr unterschiedlich. So gibt es hier Lehm, Sand, Mergel und Ton Böden. In unserem Weinort Rohrbach sind die Böden charakterisiert durch einen hohen Gehalt an Lehm und gelten als sehr nährstoffreiche und schwere Böden.

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Die Historie des Grauburgunder in der Pfalz

Der Grauburgunder wurde in der Pfalz unter der Bezeichnung Ruländer vor mehr als 300 Jahren in der Stadt Speyer entdeckt. Ein Kaufmann Namens "Ruland" hatte diese Rebe zufällig in einem von ihm gekauften Garten im Jahre 1711 entdeckt. Mehr aus Zufall hat er aus den Trauben einen Wein bereitet und war von dem Geschmack begeistert.

 

Danach begann Herr Ruland diese Reben zu vermehren. Die Traube, welche zunächst als roter Burgunder bezeichnet wurde, erarbeitete sich einen sehr guten Ruf und wurde zu der Traube für einen edlen Wein ernannt. Die Sorte stammt ursprünglich aus Frankreich und wird heute unter dem Namen Grauburgunder oder Grauer Burgunder angebaut. Die Namensbezeichnung "Ruländer" wird heute kaum noch verwendet. Die Weine des Grauburgunder charakterisieren sich durch einen mittelkräftigen Körper mit einer ausgewogenen Säurestruktur. Der internationale Namen für den Grauburgunder heißt Pinot grigio oder Pinot gris.

Grauburgunder "Kalkmergel", trocken (2016)
  Ein feiner Wein mit einem fruchtigen und würzigen Bukett. Der Duft nach tropischen Früchten und sein weicher Gaumeneindruck machen den Grauburgunder zu einem eleganten Begleiter. Dieser Wein wurde aus unserer besten Grauburgunder La ... (mehr lesen)
ab 8,40 € 2
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Enthält Sulfite- Der Schutz für den Wein

Diese Bezeichnung haben Sie sicherlich schon auf jedem Weinetikett gelesen. Was bedeutet dies genau? Was sind Sulfite?

 

Um den Wein gegen schädliche Bakterien und Schimmelpilze sowie gegen die Oxidation zu schützen, werden geringe Mengen an Schwefeldioxid dem Wein zugesetzt. Das Schwefeln  der Weine wurde schon im griechischen Altertum als Konservierungsmittel genutzt. Bereits im Rahmen der Gärung bildet sich das Schwefeldioxid auf natürlicher Basis. Deshalb kann es schwefelfreie Weine gar nicht geben. Die Umwandlung des zugesetzten Schwefeldioxid erfolgt im Wein in Bisulfit und Sulfit. Deshalb wird auf Weinetiketten auf den Gehalt an Sulfiten hingewiesen. Abhängig von der Rebsorte sind gesetzliche Höchstwerte für die Zugabe von Schwefeldioxid festgelegt. Auch bei den BIO-Winzern vertritt man die Auffassung: "Schwefel muss sein, um beim Wein eine Haltbarkeit gewährleisten zu können" (Vgl. Die Rheinpfalz-Nr. 132, Ausgabe Dienstag 11. Juni 2013)

 

Die Zugabe von Schwefeldioxid erfolgt in unserem Betrieb nach dem Prinzip „weniger ist mehr“. Weine mit einem zu hohen Schwefelgehalt können zu Kopfschmerzen führen. Immer wieder bestätigen uns unsere Kunden, dass das Prinzip „weniger ist mehr“ sehr verträglich ist.

 

Probieren Sie z.B. unseren Dornfelder Rotwein. Der Gesamtgehalt des Schwefeldioxid kann hier durch die vorhandenen Gerbstoffe, welche sich im Rahmen der Holzfasslagerung an den Wein gebunden haben, noch mal deutlich reduziert werden. Die Gerbstoffe können einen Teil des Sauerstoffes abfangen und verhindern somit die Oxidation. 

Dornfelder "Lößlehm", trocken (2014)
Mit seinen weichen Tanninen und seiner fruchtigen Aromavielfalt präsentiert sich dieser Wein voluminös und ausdrucksstark in einem ausgewogenen Gesamteindruck. Das Wachstum auf einem Lößlehm Boden verleiht dem Wein einen langen Nachhall. In ... (mehr lesen)
ab 6,90 € 2
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Weißweinlagerung im Barriquefass

Die Lagerung in Eichenholzfässern und die damit verbundene Harmonisierung der Tannine ist für Rotweine mit internationalem Charakter im Premium-Segment Standard. Die Lagerung in einem Holzfass ist auch für Premium-Weißweine eine gute Möglichkeit die Komplexität der Weine zu erhöhen und das Mouthfeeling zu verbessern. Durch das Holzfass erfolgt ein dosierter Sauerstoffaustausch mit dem Wein. Dieser Sauerstoffaustausch verleiht dem Wein einen ganz anderen Geschmack. Die Holznote des Weines ist abhängig von dem Toasting Grad des Holzfasses. 

 

NEU: Probieren Sie unseren ChardOak- ein Chardonnay im Barriquefass gereift.

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DE-ÖKO-022

nachhaltiger, ökologischer Weinbau

in der Umstellungsphase